24.02.
2016

Jakob Nauck, Robert Farken und Tobias Köhler kehren mit Edelmetall aus Dortmund zurück


Erfolgreichste Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften seit 8 Jahren

 

Eine kleine, aber feine Mannschaft ging am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Dortmund an den Start. Mit drei Medaillen und drei weiteren Finalplatzierungen gelang dieser Mannschaft die erfolgreichste Hallenmeisterschaft seit 2007, als Juliane Stolle (200m), Erik Balnuweit (60m Hürden) und Florentine Hellmann (Diskus) für uns Medaillen sammelten.

Samstag

Am ersten Meisterschaftstag sorgte Speerwerfer Jakob Nauck für den perfekten Auftakt. Jakob war mit der stärksten Meldeleistung nach Dortmund angereist, wusste aber, dass es schwer werden wird den Mönchengladbacher Fabian Strehlau (BL 71,24m) in Schach zu halten. Schon nach dem ersten Durchgang waren die Fronten abgesteckt - Strehlaus Speer segelte auf die spätere Siegerweite von 64,84 m und Jakob sicherte sich mit einem Wurf auf 59,64m die sichere Finalteilnahme. Im vierten Versuch legte der 16-Jährige noch ein Schippchen drauf und schleuderte das 700g schwere Arbeitsgerät auf die Silberweite von 60,88m.

Die zweite Medaille, eine Bronzene, gewann am Samstag Kugelstoßer Tobias Köhler. In einem hochkarätigen Kugelstoßwettbewerb, in dem sieben Stoßer die 18-Meter-Marke knackten und vier über der geforderten JWM-Norm lagen, glänzte Tobias mit einer starken Serie. Mit allen vier gültigen Stößen übertraf Tobias seine bisherige Bestleistung von 18,48m. Im letzten Versuch, als die Bronzemedaille schon sicher war, brachte Tobias einen perfekten Stoß auf 19,71m in den Ring.

Im gleichen Wettbewerb kratze Dominik Starcke mit 14,40m an seiner persönlichen Bestleistung. Der Drehstoßtechniker hatte im Saisonverlauf mit größeren verletzungsbedingten Trainingsausfällen zu kämpfen und blieb deshalb hinter seinem Leistungspotential zurück. Ähnlich erging es auch Patricia Stelzner im Kugelstoßwettbewerb der weiblichen Jugend U20. Hartnäckige Fersenprobleme hinderten die 19-Jährige an einer optimalen Meisterschaftsvorbereitung und so musste sie mit einer Weite von 12,54m und dem 10. Platz Vorlieb nehmen.

Auf der Rundbahn der Helmut-Körnig-Halle musste 400-Meter-Läuferin Jennifer Leipelt als eine der Jüngsten im Feld Lehrgeld zahlen. Jennifer ging das Rennen auf den ersten 200 Metern etwas zu langsam an und verpasste in 60,53s den Einzug ins Finale.

Auf der Rundbahn super unterwegs waren unsere Läufer. Robert Farken sicherte sich als souveräner Erster seines 800-Meter-Vorlaufes sicher den Einzug ins Finale. Nach etwas Verwirrung bei der Auswertung der 1500-Meter-Vorläufe stand auch Anna-Kristin-Fischer als Endlaufteilnehmerin für Sonntag fest. Ihre ein Jahr jüngere Trainingspartnerin Lydia Kummich war das 1500-Meter-Rennen beherzt, aber zu schnell angegangen. Am Ende fehlten Lydia die Kräfte und sie konnte sich mit einer Zeit von 4:54,58min nicht für das Finale qualifizieren.

Hürdensprinter Nico Ihle qualifizierte sich im Vorlauf in 8,39s für den Zwischenlauf. Dort verpasset er den perfekten Start und somit die kleine Chance auf die Finalteilnahme.

Sonntag

Auf der Suche nach dem perfekten Start erwischte es am zweiten Meisterschaftstag auch Flachsprinter Niels Giese. Deutlich zur früh aus den Blöcken wurde Niels im Zwischenlauf über 60m disqualifiziert.

Wenig später bescherte uns Robert Farken über 800m die Medaille des Tages. Nach dem Zieleinlauf mussten sich Athlet und Trainer jedoch lange gedulden, um zu wissen welche Farbe das Edelmetall wohl haben würde. In einem spannenden Lauf löste sich Robert circa 300 Meter vor dem Ziel aus dem Führungstrio und marschierte alleine Richtung Ziel. Auf der Zielgerade kam jedoch der Karlsruher Pascal Kleyer immer näher heran. Beide überquerten fast zeitgleich die Ziellinie. Mit 1:53,04 min und zwei Hundertstelsekunden Rückstand wurde es für Robert schlussendlich die Silberne.

Wenig später komplettierte Anna Kristin Fischer über 1500m mit neuer persönlicher Bestleistung (4:38,00 min) auf dem siebenten Platz das gute Mannschaftsergebnis der Läufer.

Auf der Wurfanlage in Wattenscheid ging es am Sonntag für die Diskuswerfer um die Medaillen und Platzierungen. Tobias Köhler und Sophie-Christin Wust vertraten dabei die Leipziger Farben. Im Diskuswerfen der weiblichen Jugend U18 klappte es für Sophie bei ihrer dritten Meisterschaftsteilnahme endlich mit dem erhofften Einzug ins Finale der besten Acht. Im dritten Versuch warf Sophie die Scheibe auf 40,10m und sicherte sich drei weitere Versuche. Den sechsten und letzten Wurf (40,49m) nutze Sophie, um sich auf einen sehr guten sechsten Platz zu schieben.

Beflügelt vom seinem Ergebnis mit der 6kg-Kugel warf Tobias Köhler auch mit dem 1,75kg-schweren Diskus trotz schwieriger Bedingungen eine neue Bestleistung. 49,75m reichten im Finale der männlichen U20 für den fünften Platz.



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