24.05.
2016

Starke Mannschaftsleistung bei den Halleschen Werfertagen


Storl und Gambetta mit EM-Norm, Köhler mit Norm für Bydgoszcz

 

Bei der 42. Auflage der Halleschen Werfertage überzeugten die Athleten des SC DHfK mit drei internationalen Normen, vier Podestplatzierungen und vielen persönlichen Bestleistungen.

Kugel

Einen gelungen Auftakt legte am Samstagmorgen der 17-jährige Tobias Köhler in den Kugelstoßring. Im ersten Wettkampf der Saison knackte Tobias auf Anhieb die 19-Meter-Marke und platzierte sich mit 19,31 Metern auf dem vierten Rang. Mit seiner Leistung übertraf Tobias die Norm für die Junioren Weltmeisterschaften in Bydgoszcz (POL) um 81 Zentimeter.

Nach acht Monaten Wettkampfpause, nutze David Storl die Traditionsveranstaltung für den Einstieg in die Olympiasaison. Mit seinem Ergebnis von 20,25 Metern zeigte er sich nach dem Wettkampf jedoch nicht zufrieden. Im Interview mit dem Team von leichtathletik.de beschrieb er seinen Auftritt "als kleine technische Katastrophe." David musste sich zudem dem Polen Konrad Bukowiecki (20,62 m) geschlagen geben. Trotzdem äußerte sich David im Interview nicht beunruhigt und ist sich sicher, dass er auf diesem Einstieg in die Wettkampfsaison aufbauen kann. Der nächste Wettkampf für David findet am 31. Mai in Osterode statt.

Vom Publikum nahezu unbemerkt, setzte sich am Samstagnachmittag Sara Gambetta als Gewinnerin des B-Wettbewerbs mit einer starken persönlichen Bestleistung an die Spitze der deutschen Bestenliste. Mit 17,73 Metern sicherte sich Sara die EM-Norm und schrammte um knappe drei Zentimeter an der Quali für die Olympischen Sommerspiele vorbei. Sara hatte sich bewusst für die Teilnahme am B-Wettbewerb entschieden, um "ganz in Ruhe und ohne Druck einen guten Wettkampfeinstieg mit sechs Versuchen zu erwischen", sagte die 24-Jährige vor dem Wettkampf. Im gleichen Wettbewerb verbesserte Laura Jokeit ihre Saisonbestleitung auf 15,57 Meter und sicherte sich den sechsten Platz.

Auch am Sonntag war ein Leipziger Kugelstoßer auf dem Siegerpodest. Jonas Tesch gewann den Wettbewerb der männlichen Jugend U18 mit 17,93 Metern. Sein Trainingspartner Wilhelm Harport überzeugte auf dem vierten Platz mit neuer Bestleistung von 16,96 Metern. Mit dieser Leistung verbesserte Wilhelm sein Vorjahrergebnis um über drei Meter und kämpfte sich von Platz 20 auf den, eben erwähnten, vierten Platz vor.

Diskus

In den Diskuswettbewerben, die mit außerordentlich viel internationaler Konkurrenz ausgetragen wurden, konnte sich zwar kein SC DHfK Athlet aufs Treppchen kämpfen, aber bei vier Finalteilnahmen fielen zwei neue Bestleistungen. Sophie-Christin Wust wurde im Wettbewerb der weiblichen Jugend U18 mit 43,24 Metern Sechste und Tobias Köhler platzierte sich in der männlichen U20 als fünftbester deutscher Werfer mit 52,47 Metern auf dem 10. Rang.

In der männlichen U16 schafften es mit Alexander Köhler und Franz Pfrepper gleich zwei Athleten ins Finale. Alex landet mit 43,59 Metern auf dem vierten Platz und Franz belegte mit 41,21 Metern den achten Platz.

Speer

Der vierte Leipziger Podestplatz ging auf das Konto der Speerwerfer. U18-Athlet Jakob Nauck feuerte am Sonntag eine Rekord-Fackel ab. Gleich im ersten Versuch packte Jakob über zwei Metern auf seine alte Bestleistung und ließ er den Speer auf 66,16 Meter fliegen. Wie schon bei den Deutschen Winterwurf-Meisterschaften musste er sich nur dem Mönchengladbacher Fabian Strehlau (71,15 m) geschlagen geben. Sein Coach Hans-Peter Köhler attestiert Jakob derweil noch etwas "Luft nach oben". Der nächste Angriff auf die U18-EM-Norm von 69,50 Metern erfolgt am 4. Juni beim Speerwurf-Meeting in Jena.



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