12.08.
2017

Roy Schmidt verpasst Finale mit 4 x 100 Meter Staffel


Medaillenregen für DLV-Team am 9. Wettkampftag


Der neunte Wettkampftag (Samstag, 12. August 2017) bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in London bedeutete für die Equipe des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) eine wahre Medaillenflut.

Vetter neuer Speerwurf-Weltmeister

Die hochgehandelten Speerwerfer um Olympiasieger Thomas Röhler hielten in einem hochklassigen Wettbewerb ihr Versprechen, mit einer WM-Medaille wieder nach Deutschland zurückzukehren.
Am Ende hatte mit Johannes Vetter ein Deutscher sein Arbeitsgerät auf 89,89 Meter geworfen und so die internationale Konkurrenz um 16 cm auf die Distanz gehalten. Der 24-jährige gebürtige Dresdner krönte sich damit zum neuen Speerwurf-Weltmeister. Hinter Vetter sicherten sich die beiden Tschechen Jakub Vadlejch (89,83m) und Peter Frydrych (88,32m) Silber bzw. Bronze.
Für Thomas Röhler (88,26m), Olympiasieger von Rio 2016, blieb mit 88,26 nur der undankbare 4. Platz. Der dritte deutsche Speerwerfer Andreas Hofmann (83,98m) landeten im Finale auf dem 8. Platz.

Silber und Bronze für Zehnkämpfer

Neben den Speerwerfern lagen weitere Hoffungen auf Edelmetall auf den starken Schultern der Zehnkämpfer. Mit Rico Freimuth und Kai Kazmirek hat der DLV nun gleich zwei Athleten auf dem Treppchen. Hinter dem französischen Weltmeister Kevin Mayer (8.768 Punkte) sicherten sich Freimuth (8.564 Punkte/Potsdam) Silber und Kazmirek (8.488 Punkte/Neuwied) Bronze.
Nach WM-Bronze 2015 in Peking war es für den 29-jährige Potsdamern bereits die zweite Weltmeisterschaftsmedaille in der Königsdisziplin.

Dutkiewicz sprintet zu Bronze
Für die vierte deutsche Medaille und erste am neunten Wettkampftag sorgte Hürdensprinterin Pamela Dutkiewicz. Die 25-jährige Kasselerin lief in 12,72 Sekunden über die 100 Meter Hürden zu Bronze. In einem engen Rennen musste sie der Australierin Sally Pearson (12,59 sec) und US-Amerikanerin Dawn Harper Nelson (12,63 sec) den Vortritt lassen.

100m Herrenstaffel verpasst Finale
Bei der letzten Vorstellung von Superstar Usain Bolt (Jamaika) wollte es die 4 x 100 Meter Staffel mit SC-DHfK-Sprinter Roy Schmidt ebenfalls ins Finale schaffen.
Am Ende stand bereits um kurz nach 12 Uhr Ortszeit fest, dass es die deutschen Männer mit den schnellen Beinen nicht ins Staffelfinale geschafft haben. Nach einem schwachen letzten Wechsel von Roy Schmidt auf Robin Erewa lief das Quartett in 38,66 Sekunden auf Rang fünf. Damit waren die Chancen auf das Erreichen des Finales am Abend dahin. Aber wie es in den Staffelwettbewerben nun mal so ist, gewinnt und verliert man zusammen. In diesem Sinne Kopf hoch Roy, der nächste internationale Auftritt wird kommen.

Mit nunmehr fünf Medaillen (Gold: 1 I Silber: 2 I Bronze: 2) steht Deutschland im Medaillenspiegel an neunter Stelle.

Der SC DHfK Leipzig und die Abteilung Leichtathletikzentrum gratulieren den deutschen Medaillengewinnern und Athleten zu ihren tollen Erfolgen!

Foto: Roy Schmidt im Rund des Londonder Olympiastadions (Quelle: R. Schmidt)



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