09.08.
2017

Kugelstoßerin Sara Gambetta verpasst Finaleinzug in London


Acht Zentimeter fehlten zum Endkampf im Olympiastadion


Man könnte meinen, das Arbeitsgerät der SC-DHfK-Kugelstoßer hat sich gegen die Damen und Herren des Rings verschworen.
Nach David Storl erwischte es nun Club-Kammeradin Sara Gambetta in der Qualifikation für das Finale am Mittwoch.

Bereits vor dem Start im Kugelstoßring des Londoner Olympiastadions war für die Deutsche Meisterin die Zielstellung klar formuliert: Finaleinzug.
Dass dieser angesichts der geforderten Qualifikationsweite von 18,30 Meter nicht ganz so einfach werden würde war klar. Doch der Schützling von Trainer René Sack war in der Vorbereitung auf die Leichtathletik-Weltmeisterschaften auf einem guten Weg. Stieß u.a. beim Meeting in Gotha vor ein paar Wochen eine Serie von 18-Meter-Stößen.

Zurück nach London: Sara Gambetta startet in der B-Gruppe als Erste und wuchtet die Kugel auf 17,44 Meter. Da wird bereits klar, dass die Qualifikation ein hartes Stück Arbeit wir. Im dritten und letzten Versucht gelingt eine Steigerung auf 17,71 Meter.
Es beginnt das große Zittern. Reicht die Weite, um unter die besten Zwölf Kugelstoßerinnen zu kommen? Sie reicht nicht. Die Brasilianerin Geisa Arcanjo stößt ihre Kugel im letzten Versuch auf 17,79 Meter und zieht ins Finale ein.

Sara Gambetta fehlen acht Zentimeter zum persönlichen Glück und dem damit verbundenen Einzug ins Finale. Schade Sara - Kopf hoch!

Die von der IAAF geforderte Qualifikationsweite von 18,30 Meter schafften im Übrigen nur fünf Athletinnen.



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